Dem Druck getrotzt

Der FCS musste liefern, und es gelang ihm: mit 3:2 (0:1) besiegte er den FC Lorenzreuth auf dessen eigenem Platz und hält damit immerhin Anschluss an die Teams, die vor ihm im hinteren Drittel der Tabelle liegen. Der Erfolg war immens wichtig und er gelang, weil die Mannschaft von der ersten Minute an im Spiel ist und eine geschlossene Leistung zeigt. In den ersten dreißig Minuten sind beide Teams zwar bemüht, die ganz große Gefahr strahlen sie aber nicht. Dann erkennen die Lorenzreuther die ersten Lücken, nach Versuchen von Bareuther und Fux wird Walek steil geschickt und lässt Meister keine Chance (36.). Doch den Schwarzenbachern gelingt es, aus diesem Rückstand Motivation zu ziehen, sie verstärken jetzt ihren Druck: Bertls Schuss wird abgelenkt, wahrscheinlich mit der Hand, nach der folgenden Ecke köpft Fröhlich, sein Versuch wird auf der Linie geklärt, einen zweiten Kopfball pariert Keeper Seikert; kurz darauf verzieht Hahn einen Volleyschuss. Die Pause unterbricht den Vorwärtsdrang nicht, Pascal Fuchs hat die erste Möglichkeit mit einem Schuss (52.) und nur zwei Minuten später gelingt der Ausgleich: nachdem Haas noch scheitert, gibt es Ecke, die Hahn präzise einköpft. Der FCS bleibt am Ball, er lässt den Gastgebern wenig Raum und geht immer die nötigen Wege, um Angriffe abzufangen, dazu unterlaufen den Lorenzreuthern viele Fehler im Aufbau. Nach 63 Minuten legt Fröhlich auf Haas ab, der sich lösen kann und das 1:2 erzielt. Die besseren Chancen liegen weiter bei den Schwarzenbachern, so vergibt Saalfrank, als er zu übereilt selbst abschließt; wenige Minuten später gelingt der dritte Treffer, als wieder Fröhlich zum Vorlagengeber wird und Bertl bedient, der Seikert mit einem gekonnten Lupfer überwindet. Der FCL wirft alles nach vorn und kommt zu Möglichkeiten, aber Meister ist gegen Walberer gleich zweimal auf dem Posten. Auf der anderen Seite macht Haas bei einem Konter eigentlich alles richtig, doch sein Heber landet nur an der Latte (83.). So bleibt es spannend, die Partie fordert ihren Tribut bei den Kräften und einmal kommen die Gastgeber durch, Selhorst trifft bereits in der Nachspielzeit zum 2:3 (92.), fliegt jedoch gleich darauf mit einer Roten Karte vom Platz. Weil der FCS seine Konter nicht mit einem weiteren Tor abschließen kann, muss er noch zittern, doch am Ende feiert er einen verdienten Auswärtssieg. Die eine schwierige Aufgabe haben die Schwarzenbacher gemeistert, jetzt folgt die nächste: am kommenden Samstag um 17 Uhr spielt die Mannschaft beim TSV Thiersheim.